Kosten/AGB

Wir haben das Kleingedruckte für Sie etwas GRÖSSER gemacht.

1. Verrechnung des Erstgesprächs

Ein Erstgespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen, einer ersten rechtlichen Einschätzung und der Festlegung der weiteren Vorgehensweise bzw. gemeinsamen Strategie. Für ein Erstgespräch verrechnen wir eine reduzierte Pauschale für maximal eine Stunde.

2. Verrechnung weiterer Leistungen

Das Rechtsanwaltshonorar unterliegt grundsätzlich der freien Vereinbarung. Drei Arten für die Verrechnung stehen zur Verfügung: das Pauschalhonorar, das Zeithonorar und die Abrechnung nach dem Rechtsanwaltstarif.

a. Pauschalhonorar

Eine pauschale Abrechnung bietet sich an, wenn der Arbeitsaufwand gut abschätzbar ist, wie z.B.: bei Immobilientransaktionen. Das Pauschalhonorar bietet Ihnen den Vorteil, dass Sie von Anfang an die Höhe des Honorars kennen.

b. Zeithonorar

Diese Form der Abrechnung ist üblich, wenn der Aufwand variabel und schwer abschätzbar ist, wie z.B. laufende Rechtsberatung. Die Stundensätze können unterschiedlich hoch sein und hängen davon ab, welche Leistungen im Einzelfall erbracht werden.

c. Rechtsanwaltstarif

Standardmäßig erfolgt die Abrechnung nach gesetzlichen Tarifen, was insbesondere bei Gerichtsverfahren üblich ist. Wenn vom Tarif oder tarifmäßigem Honorar die Rede ist, dann bilden das RATG (Rechtsanwaltstarifgesetz), die AHK (Allgemeine Honorarkriterien) oder das NTG (Notariatstarifgesetz) die Grundlage für die Honorarabrechnung. Das RATG ist auf die anwaltlichen Leistungen im Zusammenhang mit einem gerichtlichem Verfahren zugeschnitten. Nach diesem Gesetzt bestimmt auch das Gericht die Kosten, die der unterlegene Prozessgegner zu ersetzen hat. Es gilt ebenso in Ermangelung einer Vereinbarung zwischen Rechtsanwalt und dem Mandanten. Wenn anwaltliche Leistungen vom Rechtsanwaltstarif nicht abgedeckt sind, wie etwas bei der Vertretung und Verteidigung in Strafverfahren, werden die AHK für die Beurteilung der Angemessenheit des Honorars herangezogen. Leistungen, die gesetzlich durch das NTG geregelt sind, können auch vom Rechtsanwalt nach dem NTG abgerechnet werden. Dies ist häufig bei der Erstellung von Verträgen der Fall.

3. Abrechnung über Rechtsschutz- bzw. Haftpflichtversicherung

Für den Fall, dass Sie über eine Rechtsschutz- und/oder Haftpflichtversicherung verfügen, würden wir im Falle der Beauftragung die Deckung abklären. Im Falle einer Deckungszusage der Versicherung bemühen wir uns die Kosten direkt mit der Versicherung abzurechnen. Sofern eine Direktverrechnung mit dieser möglich ist, würden Sie mit keinen Kosten (ausgenommen allfällige Selbstbehalte, etc.) belastet werden. Die jeweilige Kostendeckung muss aber jeweils im Einzelfall geprüft und abgeklärt werden.

4. Auftragsbedingungen

Diese richten sich danach, ob Sie Verbraucher oder Unternehmer sind und legen die Grundlage unserer Zusammenarbeit fest. Allen unseren Leistungen liegen, sofern Sie Verbraucher sind, die Auftragsbedingungen für Rechtsanwälte (Verbraucher) und sofern Sie Unternehmer sind, die Auftragsbedingungen für Rechtsanwälte (Unternehmer), zugrunde. Diese können Sie jederzeit unter den nachfolgenden Links einsehen bzw. downloaden:

  1. Auftragsbedingungen für Rechtsanwälte (Verbraucher)
  2. Auftragsbedingungen für Rechtsanwälte (Unternehmer)
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